Frage:
OP bei Daumensattelgekenkarthrose
Bei einer vorliegenden Daumensattelgekenkarthrose (mit starken Schmerzen und Schwierigkeiten beim Greifen von Gegenständen) ist mir nach vergeblichen Therapien mit Hyaluronsäure und physikalischen Maßnahmen die OP empfohlen worden. Verschiedene Ärzte - verschiedene Meinungen. Wann sollte Ihrer Meinung nach eine OP durchgeführt werden und wie lange fällt man beruflich aus?
Antwort:
OP bei Daumensattelgekenkarthrose
Die operative Therapie der Daumensattelgelenkarthrose sollte dann erfolgen, wenn sämtliche konservative Therapien nicht den gewünschten Erfolg haben (Ruhigstellung, entzündungshemmende Medikamente, Spritzen ins Gelenk). Bei starker Gebrauchsbeeinträchtigung des Daumens ist dann die operative Behandlung indiziert, so z. B. die Trapezektomie (Entfernung eines Handwurzelknochens) mit oder ohne Sehneninterposition, Bandplastik oder Arthrodese (Versteifung des Gelenkes). Nach Operation erfolgt eine Ruhigstellung für 3 bis 4 Wochen, dann Bewegungstherapie mit eventueller Ergotherapie für 4 bis 6 Wochen. Je nach Beruf besteht ein Ausfall für 6 bis 10 Wochen.

