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Arthrose-Fachbegriffe F-K

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  • Fachbegriffe F-K
  • Fatigue
    franz.: „Müdigkeit, Erschöpfung“
  • Fibromyalgie
    (Faser-Muskel-Schmerz) ist eine schwere chronische, bis jetzt noch nicht heilbare Erkrankung, die durch weit verbreitete Schmerzen mit wechselnder Lokalisation in der Muskulatur, um die Gelenke und Rückenschmerzen und auch Druckschmerzempfindlichkeit sowie Begleitsymptomen wie u. a. Müdigkeit, Schlafstörungen, Morgensteifigkeit, Konzentrations- und Antriebsschwäche, Wetterfühligkeit, Schwellungen von Händen, Füßen und Gesicht und vielen weiteren Symptomen charakterisiert sind.
  • Gastrointestinal
    (von griech. gaster Magen und lat. intestinum Darm) Magen-Darm-Trakt  
  • Gelenktoilette
    Minimal-invasiver, arthroskopischer Eingriff am Gelenk, bei dem unter anderem eine Knorpelglättung, die Lösung von Verwachsungen, die Entfernung von freien Gelenkkörpern und/oder die Entfernung entzündeter, schmerzhafter Gelenkinnenhaut durchgeführt werden kann.
  • Glitazone
    sind zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 eingesetzte Medikamente. Sie gehören zur Klasse der oralen Antidiabetika
  • Hyaluronsäure
    Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit, wirkt als Schmiermittel bei allen Gelenkbewegungen.
  • Hydro-/Balneotherapie
    Behandlungsform mit Wasser aus Heilquellen
    Der Unterschied zu normalen Wasseranwendungen wie z.B. bei Kneipp-Kuren liegt insbesondere am höheren Gehalt von gelösten Stoffen, z.B. an Mineralien, Kohlensäure, Sole, Schwefel und aber auch radioaktiven Elementen. Die Anwendung des Mineralwassers erfolgt entweder am ganzen Körper oder an Körperteilen. Allein der Auftrieb durch das mineralisierte Wasser entlastet die Muskeln und Gelenke bereits ganz erheblich, so dass Bewegungen wieder durchgeführt werden können, die auf dem Trockenen aufgrund von Körpergewicht und Schmerzen fast unmöglich waren.  
  • IL-1ß Inhibitor
    Ein Botenstoff, der die Enstehung von Entzündungen vermittelt. Intermittierende Extension/StretchingZugbehandlung im Bereich der Halswirbelsäule oder der Lendenwirbelsäule unter gleichzeitiger Anwendung von Mikrowellenwärme.
  • Interleukine (IL)
    sind Zytokine, sie bekämpfen koordiniert Krankheitserreger oder auch Tumorzellen mit mehreren Untergruppen, die zur Kommunikation der Immunabwehrzellen untereinander dienen.
  • Intervallbehandlung
    Durchführung einer Therapie nach einem festgelegten Zeitplan mit regelmäßigen Behandlungspausen in-vitroim Reagenzglas
  • Kälteanwendung
    Kältebehandlung mit z.B. Kneipp-Anwendungen
  • Knorpel-Knochen-Transplantation
    Dient zum Ersatz von begrenzten Stücken abgenutzten Knorpels. Bei kleinen Knorpeldefekten werden etwa cent-große Knorpel-Knochen-Zylinder aus einem unbelasteten Bereich eines Gelenkes entnommen und an die schadhafte Stelle verpflanzt. Dies ist aber nur bei Schäden möglich, wie sie etwa nach Sportverletzungen entstehen.
  • Knorpelzellenzüchtung
    (Autologe Chondrozyten-Transplantation)
    Zur Durchführung dieser Methode wird im Rahmen einer Gelenkspiegelung ein kleines Knorpelbiopsat aus einer wenig belasteten Gelenkregion entnommen. Aus diesem Knorpelstück werden im einem Speziallabor die Zellen herausgelöst und vermehrt, um letztendlich in den Knorpeldefekt zurück transplantiert zu werden.
  • Kollagen
    Faseriges Gerüsteiweiß, kommt im Bindegewebe, Knorpel, Knochen, Sehnen, Haut vor.  
  • Kollagenosen 
    ist eine uneinheitliche Gruppe von bestimmten Autoimmunerkrankungen, die sich bei systemischem Befall vorwiegend an Bindegewebe und Blutgefäßen abspielen (es kann jedes Organ befallen werden).
  • Kortikoide
    Medikamente, die den Nebennierenrinden Hormonen ähnlich sind (Cortison etc.)
  • Kyphoplastie
    ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung von Wirbelbrüchen. Über kleine Kanülen mit einem Durchmesser von ca. 4 mm werden zwei Ballons in den gebrochenen Wirbel eingeführt. Durch Auffüllen der Ballons mit einem Kontrastmittel wird der zusammengebrochene Wirbel aufgerichtet. Anschließend wird diese Aufrichtung fixiert, indem in die entstandene Höhle ein Knochenzement eingespritzt wird, der innerhalb weniger Minuten aushärtet und damit den gebrochenen Wirbel stabilisiert.
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